LISA KERSTIN KUNERT, Kunsthistorikerin Jena Die Konzentration auf wenige Töne zeigt, dass Heike Cybulski Entscheidungen trifft und diesen Entscheidungen treu bleibt. Auf bewusst gewähltem Terrain offen für Neues, lotet sie variable Möglichkeiten aus. Über lange Zeiträume hinweg hat sie kontinuierlich zu einer eigenen Handschrift gefunden. In bedachtsam spontanem Malakt bringt sie mit satt aufgetragenen Farben flächige Formen zum Leuchten. Dabei handelt es sich um freie Gestaltung, denen manchmal auch die abstrahierte menschliche Figur zugrunde liegt. Sensibel modulierte Farben gehen Wechselwirkungen ein, bleiben aber eigenständig und definierbar. Flächen und Konturen sind stark vom Gestischen bestimmt: Sacht tastende Linien und sich mit entschiedener Frische behauptende Flächen sind Spuren eines unverkrampften Prozesses der Formfindung. Heike Cybulski hat Zutrauen zu “ihren“ Farben – sie handhabt sie undogmatisch und setzt sie in ausgewogenen Bildräumen zueinander in Beziehung. Während des Prozesses der Bildentstehung nutzt die Malerin gern die Wirkung der Musik, liebt Rock, Jazz und Blues. Erlebte Momente, Träume und Empfindungen werden zu Bildinhalten. Die Bildwirkung beruht auf einem sicheren Gespür für harmonische Farbstellungen und für kompositorische Balance. Heike Cybulski geht feinfühlig mit ihren Mitteln um: Ihre Bilder strahlen eine angenehme Atmosphäre aus. Sie enthalten zögernde und fragende Momente, sind aber frei von ängstlicher Penibilität. Im Laufe ihrer Praxis hat sich Heike Cybulski auf einen zunehmend gelösten Ausdruck hin bewegt. Deshalb sind ihre Bilder geeignet, selbst in baulich eintönigen Räumen positive Akzente zu setzen. Es ist gut vorstellbar, dass der heiter melodische Klang ihrer Kompositionen belebend und ausgleichend wirken kann. << zurück
   LISA KERSTIN KUNERT, Kunsthistorikerin Jena Die Konzentration auf wenige Töne zeigt, dass Heike Cybulski Entscheidungen trifft und diesen Entscheidungen treu bleibt. Auf bewusst gewähltem Terrain offen für Neues, lotet sie variable Möglichkeiten aus. Über lange Zeiträume hinweg hat sie kontinuierlich zu einer eigenen Handschrift gefunden. In bedachtsam spontanem Malakt bringt sie mit satt aufgetragenen Farben flächige Formen zum Leuchten. Dabei handelt es sich um freie Gestaltung, denen manchmal auch die abstrahierte menschliche Figur zugrunde liegt. Sensibel modulierte Farben gehen Wechselwirkungen ein, bleiben aber eigenständig und definierbar. Flächen und Konturen sind stark vom Gestischen bestimmt: Sacht tastende Linien und sich mit entschiedener Frische behauptende Flächen sind Spuren eines unverkrampften Prozesses der Formfindung. Heike Cybulski hat Zutrauen zu “ihren“ Farben – sie handhabt sie undogmatisch und setzt sie in ausgewogenen Bildräumen zueinander in Beziehung. Während des Prozesses der Bildentstehung nutzt die Malerin gern die Wirkung der Musik, liebt Rock, Jazz und Blues. Erlebte Momente, Träume und Empfindungen werden zu Bildinhalten. Die Bildwirkung beruht auf einem sicheren Gespür für harmonische Farbstellungen und für kompositorische Balance. Heike Cybulski geht feinfühlig mit ihren Mitteln um: Ihre Bilder strahlen eine angenehme Atmosphäre aus. Sie enthalten zögernde und fragende Momente, sind aber frei von ängstlicher Penibilität. Im Laufe ihrer Praxis hat sich Heike Cybulski auf einen zunehmend gelösten Ausdruck hin bewegt. Deshalb sind ihre Bilder geeignet, selbst in baulich eintönigen Räumen positive Akzente zu setzen. Es ist gut vorstellbar, dass der heiter melodische Klang ihrer Kompositionen belebend und ausgleichend wirken kann. << zurück