HILDEGARD WILLENBRING, Kunsthistorikerin Berlin - Künstlerprofil    Heike Cybulski gehört zur jungen zeitgenössischen Kunstszene. Ganz selbstbewusst mischt sie Gestaltungselemente des abstrakten Expressionismus mit der Farbfeldmalerei zu ihrem ganz eigenen Stil. Vorrangig ist ihren Bildern die Spontaneität, das Gefühl, die Emotion. Die Darstellungsweise abstrakt, teilweise auch abstrakt-figurativ auf einer Komposition von Farbfeldern. Ihre Maltechnik variiert. Die Farbfelder werden gerollt, gespachtelt, gekratzt, frottiert, die Farbmaterialien gemischt in einer Nass-in-nass-Technik. So entstehen mehrere Farbschichten, die die Farbfelder in sich beleben. Heike Cybulski verwendet selten reine Farben. Es sind ausgewählte abgetönte Farben, bestimmt durch ihr Gefühl. Die Wirkung dieser so entstandenen Kunstwerke auf den Betrachter ist ergreifend. Eine harmonische Komposition aus ”leuchtenden“ Farben führt zu einer inneren Einkehr des Betrachters. Farbliche Töne, die positive Schwingungen verbreiten. Eine Spannbreite der Emotionen von kühler Leichtigkeit bis zur melancholischen Wärme übertragen auf die Leinwand. Diese Wirkung ist nicht geplant. Die Bildmotive entstehen während des Malprozesses, begleitet vom ”guten Licht“. Dieser Begriff steht für die Atmosphäre, die sich die Künstlerin schafft und die sie zum Malprozess benötigt. So entscheidet das ”Licht“ über die farbliche Leuchtkraft der malerischen Kunstwerke von Heike Cybulski. Eine neue Ausdrucksform hat Heike Cybulski in ihren plastischen Werken gefunden. Sie arbeitet in Holz und/oder Stahl. In den Materialien für die Plastiken sieht Heike Cybulski ihr Motiv sofort und arbeitet es heraus oder fügt es im Schweißprozess zusammen, immer unter Berücksichtigung der Eigenschaft und Wirkung des Materials. Dies unterscheidet ihr plastisches Vorgehen von ihrem Malprozess. Die Formensprache ist klassisch modern. Stark vereinfachte Formen bis hin zum abstrakt Figurativem. Ihre Plastiken sind in ihrer Wirkung klar, sinnlich, weiblich, beeinflusst vom ”guten Licht“ der Künstlerin Heike Cybulski. << zurück    HILDEGARD WILLENBRING, Kunsthistorikerin Berlin - Ausstellungstext ”Stahlplastiken im Foyer“     August 2009 Die Stahlskulpturen von Heike Cybulski beeindrucken durch die Vereinfachung und Reduzierung der Formen. Die geschaffenen typisierten Kopfkonstruktionen ebenso wie die abstrakt-figurativen Plastiken. Linie und Form der stählernen Einzelstücke gewinnen in ihrer Zusammensetzung ihr Eigenleben. Sie werden zur Ausdrucksarabeske, zum Ausdrucksträger der Skulpturen, die vom Zusammenspiel massiver, hart voneinander abgegrenzter Formen und dementsprechend kontrastierenden Licht-Schatten-Feldern charakterisiert sind. Die Faszination dieser Werke verdanken sie ihrem Ausdruck. Die konstruktiven Lichtgestalten haben eine raumgreifende Bewegungsdynamik und wirken klar, sinnlich, weiblich.
   HILDEGARD WILLENBRING, Kunsthistorikerin Berlin - Künstlerprofil 2008    Heike Cybulski gehört zur jungen zeitgenössischen Kunstszene. Ganz selbstbewusst mischt sie Gestaltungselemente des abstrakten Expressionismus mit der Farbfeldmalerei zu ihrem ganz eigenen Stil. Vorrangig ist ihren Bildern die Spontaneität, das Gefühl, die Emotion. Die Darstellungsweise abstrakt, teilweise auch abstrakt-figurativ auf einer Komposition von Farbfeldern. Ihre Maltechnik variiert. Die Farbfelder werden gerollt, gespachtelt, gekratzt, frottiert, die Farbmaterialien gemischt in einer Nass-in-nass-Technik. So entstehen mehrere Farbschichten, die die Farbfelder in sich beleben. Heike Cybulski verwendet selten reine Farben. Es sind ausgewählte abgetönte Farben, bestimmt durch ihr Gefühl. Die Wirkung dieser so entstandenen Kunstwerke auf den Betrachter ist ergreifend. Eine harmonische Komposition aus ”leuchtenden“ Farben führt zu einer inneren Einkehr des Betrachters. Farbliche Töne, die positive Schwingungen verbreiten. Eine Spannbreite der Emotionen von kühler Leichtigkeit bis zur melancholischen Wärme übertragen auf die Leinwand. Diese Wirkung ist nicht geplant. Die Bildmotive entstehen während des Malprozesses, begleitet vom ”guten Licht“. Dieser Begriff steht für die Atmosphäre, die sich die Künstlerin schafft und die sie zum Malprozess benötigt. So entscheidet das ”Licht“ über die farbliche Leuchtkraft der malerischen Kunstwerke von Heike Cybulski. Eine neue Ausdrucksform hat Heike Cybulski in ihren plastischen Werken gefunden. Sie arbeitet in Holz und/oder Stahl. In den Materialien für die Plastiken sieht Heike Cybulski ihr Motiv sofort und arbeitet es heraus oder fügt es im Schweißprozess zusammen, immer unter Berücksichtigung der Eigenschaft und Wirkung des Materials. Dies unterscheidet ihr plastisches Vorgehen von ihrem Malprozess. Die Formensprache ist klassisch modern. Stark vereinfachte Formen bis hin zum abstrakt Figurativem. Ihre Plastiken sind in ihrer Wirkung klar, sinnlich, weiblich, beeinflusst vom ”guten Licht“ der Künstlerin Heike Cybulski. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------    HILDEGARD WILLENBRING, Kunsthistorikerin Berlin - Ausstellungstext ”Stahlplastiken im Foyer“  - August 2009 Die Stahlskulpturen von Heike Cybulski beeindrucken durch die Vereinfachung und Reduzierung der Formen. Die geschaffenen typisierten Kopfkonstruktionen ebenso wie die abstrakt-figurativen Plastiken. Linie und Form der stählernen Einzelstücke gewinnen in ihrer Zusammensetzung ihr Eigenleben. Sie werden zur Ausdrucksarabeske, zum Ausdrucksträger der Skulpturen, die vom Zusammenspiel massiver, hart voneinander abgegrenzter Formen und dementsprechend kontrastierenden Licht-Schatten-Feldern charakterisiert sind. Die Faszination dieser Werke verdanken sie ihrem Ausdruck. Die konstruktiven Lichtgestalten haben eine raumgreifende Bewegungsdynamik und wirken klar, sinnlich, weiblich. << zurück